(letzte Aktualisierung am 21.10.2026)
Hier sind wir gerade

Spanien > Navarra > Arguedas
Der Ort hat ca 2.300 Einwohner und liegt auf 269 m Höhe beim Nationalpark Bardenas Reales, von der UNESCO zum Weltbiosphärenreservat erklärt.
Zoomen wir uns ran:



(wer es noch genauer sehen will kann sich auf der Karten-Seite in die Gesamtstreckenkarte weiter reinzoomen)
Wir sind wieder in Spanien angekommen!
Internet: Arguedas auf Wikipedia
Das Wetter bei uns
Auch Arguedas ist zu klein für Wetter. Nehmen wir Tudela, ist in der Nähe…
Unser Stellplatz
Der kostenlose, zentrumsnahe Stellplatz ist begehrt, wir kommen aber noch früh genug an, um einen Platz zu bekommen
Internet: Womo-Stellplatz in Arguedas auf P4N
Seit dem letzten Blog-Bericht…
Samstag geht es von Provins aus weiter, wir haben gutes Wetter und kommen gut voran. In Argenton-sur-Creuse gehen wir auf den noch geöffneten Campingplatz um mal wieder eine heisse Dusche zu haben…
Sonntag geht es weiter, bis Limoges auf der Autobahn und danach auf die N21 über Perigeux und Bergerac nach Agen. Ein herrliche, gut zu fahrende Strecke – wenn man ausreichend Zeit mitbringt, denn es zieht sich. Man muss auch sehr genau auf die Höchstgeschwindigkeiten achten, denn es gibt ganz viele Blitzer entlang der Strecke!
Am Abend bekommen wir mit, was heute in Limoges los war: die Proteste sind ausser Kontrolle geraten und das Rathaus ist abgebrannt. Wir haben auch bei den durchfahrenen Orten nichts von den Protesten mitbekommen und fühlen uns auch jetzt in Agen sicher. Aber die nächsten Demos sind schon angekündigt…
Der morgendliche Blick auf die Wetter-App am Montag früh lässt uns umplanen: die nächsten Tage werden nass, in Lourdes ist es heute schon nicht so doll. Auf der anderen Seite der Pyrenäen, in Spanien, sieht es deutlich besser aus. Für Lourdes und vor allem für den imposanten Talschlusskessel Cirque de Gavarnie hinter Lourdes wollen wir uns gerne bei gutem Wetter mehr Zeit nehmen, also lieber ein anderes Mal. Und Agen wollten wir uns eigentlich heute in Ruhe anschauen, aber dann würden wir morgen nur im Regen fahren, und das ist auch nicht so schön. Also machen wir uns gleich auf den Weg nach Spanien rüber. Von Pau geht es über die gut ausgebaute N134 hoch zum Somport. Auf ca. 1200 m Höhe führt der 8,6 km lange Somport-Tunnel nach Spanien rüber. Und was macht Spanien? Begrüßt uns mit Regen! Wir fahren noch runter bis Jaca. Der Altstadt-nahe Stellplatz ist leider voll. Das Feiern der Ankunft in Spanien mit Besuch einer Bar müssen wir noch einen Tag verschieben…
Wie geht es weiter? Denia und Umgebung hat die volle Wucht des DANA-Unwetters mitbekommen und steht unter Wasser. Strassen und Campingplätze sind überschwemmt, es gab heute sogar eine Ausgangssperre in Denia – die Bilder, die uns erreichen erinnern stark an die Katastrophe bei Valencia vor zwei Jahren. Momentan würden wir zu unserer Ferienwohnung gar nicht hinkommen, aber unsere Ankunft in Denia ist auch erst für Ende des Monats vorgesehen.
Ab morgen soll sich das Wetter dort wieder beruhigen. Mal sehen, wie es dann weiter geht… Wichtig ist, dass es unseren Freunden hier gut geht, soweit uns bekannt.
Am Dienstag früh machen wir uns nach einem gepflegten Frühstück auf den Weg nach Huesca. Sind nur 73 km und wir kommen nochmal 400 hm weiter runter. Auch die Sonne kommt heraus und es wird wärmer, so ists recht. In Jaca bekommen wir auch noch einen Stellplatz. Wir bummeln durch die Stadt, die eine noch angenehme Größe hat. In einer Bar feiern wir jetzt unsere Ankunft in Spanien mit ersten Tapas und finden später noch ein hervorragendes Restaurant für das Mittagessen. Die Stadt gefällt uns ganz gut, ist nicht so überlaufen. Wir schauen uns die Kathedrale aus dem 13. Jh. an und die Klosterkirche San Pedro el Viejo aus dem 12. Jh mit alten Kreuzgang, eine der ältesten Kirchen Spaniens.
Von Huesca aus geht es durch wüstenartige, einsame Landschaft über kleine und teilweise ziemlich kaputte Strassen rüber nach Arguedas zu den Bardenas Reales, einem Nationalpark, den wir uns schon länger mal anschauen wollten. In Arguedas kann man auch kostenlos stehen, aber der offizielle Womo-Stellplatz bietet für 10 Euro pro Tag auch saubere Duschen und Toiletten, Trinkwasserversorgung und Strom.
Link: Bardenas Reales auf spain.info
Die letzten 3 Blog-Beiträge
- Frankreich: Notizen aus Provins
Ein Ausflug ins Mittelalter, garniert mit Brie-Käse und Rosen-Eis… - Belgien: Fritten, Bier und Bouillon
Kurzer Bericht zur kurzen Strecke durch Belgien – aber wieder mit kulinarischen Highlights! - Abschied in den Süden
Wir machen uns wieder auf den Weg in den Süden. In Deutschland geht es noch ein letztes Mal ins Kino und es gibt eine herrliche Paella…